3.. 2.. 1.. Bungy!

Nachdem ich die letzten Wochen mehr mit Arbeit suchen – Arbeit gefunden – Arbeit verlassen – Arbeit suchen – Arbeit gefunden beschäftigt war, wird es nun doch endlich mal wieder Zeit für einen Blogeintrag…

Queenstown! Die Backpacker-Stadt der Südinsel.
Jeder der nach Neuseeland kommt, zieht es früher oder später in dieses wunderbare Städtchen. Da ich innerhalb der letzten Monate festgestellt habe, dass es in den kleinsten Hostels doch am schönsten ist, verschlug es mich in The Last Resort. Mitten in der Stadt gelegen, gelangt man durch ein kleines Gartentor und über einer kleinen schmalen Brücke zum Hostel.
Mit nur 18 Betten war es sogar noch kleiner, als ich erwartet hatte. So dauerte es nicht lange, bis man alle Leute im Hostel kannte. In meinem Zimmer lernte ich Fred aus Frankreich kennen. Wir stellten fest, dass sich unsere Reisepläne sehr ähnelten. So war es kein Wunder, dass wir uns in den folgenden Wochen noch öfters zufällig wieder getroffen haben. ;)

Die ersten Tage in Queenstown verbrachte ich wieder mit Erkundungen der Stadt, ich aß den berühmten großen Fergburger (und er war verdammt lecker!), wanderte auf dem Tiki Trail bis zur Gondel-Bergstation und sammelte ein paar Caches im Botanischen Garten.

Wenn man durch die Stadt schlendert, erkennt man sofort, dass man sich im Zentrum für Extremsportler befindet. Wandern, Mountainbiken, zahlreiche Wasseraktivitäten, Skifahren, Bungeespringen, Dampfer und Jetboot fahren, Skydiven, Para- und Hanggliding, Gondel und Sommerrodelbahn fahren… es gibt nichts, was man in Queenstown vermissen würde! Man fühlt sich schon fast gezwungen, sein komplettes Geld da zulassen. Schrecklich, für mich einfach zu viel Tourismus!

Doch bevor ich schnell wieder die Stadt verlassen konnte, musste ich noch einen Punkt von meiner Was-ich-unbedingt-in-Neuseeland-machen-möchte-Liste abarbeiten. Wie Fred, bin ich eigentlich nur nach Queenstown gekommen, um den weltweit ersten offiziellen Bungy zu springen. Um nicht allein zu sein, buchten wir diesen also zusammen und saßen noch am selben Tag im Bus zur Kawarau Bridge. Das war alles so aufregend. Oh mein Gott! Keine Plan warum, aber ich war vor den 43 Metern definitiv viel aufgeregter als vor dem 5km-Skydive. Der Moment, wenn man mit zusammengebundenen Füßen am Abgrund steht, in die Schlucht schaut und gedrängt wird, doch noch ein Stück weiter nach vorn zu hüpfen, ist einfach unbeschreiblich! Nochmal in die Kameras lächeln, dann ist es soweit: “Three Two One Bungy!” Waaaaah, ich muss es unbedingt nochmal machen! Schon allein, weil ich zu leicht war und das Wasser nicht berühren konnte. Das hat mich im Nachhinein schon etwas geärgert..

Hier der Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=gygpkH06qy4&feature=share&list=UUnG9wYCen1iMsksZ6q8EaMA

Am nächsten Tag nahm ich den Bus zum Flughafen. Nein, nicht zum Fliegen, eher um etwas abzuholen.. doch das kommt im nächsten Eintrag. ;-)

(der hoffentlich auch bald folgt ^^)

Sorry, wenn ich mich nicht so oft melde. Die Zeit vergeht hier wie im Flug, das ist echt unglaublich. Nur noch ein paar Wochen und dann komme ich schon wieder heim… Unfassbar!

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