Das achte Weltwunder.

Von Invercargill nahm ich den Bus nach Te Anau. Schon die Fahrt dorthin war atemberaubend! Es ist so unglaublich, wie schnell sich die Landschaft hier innerhalb von ein paar Minuten verändert – von weiten Graslandschaften über grüne Hügel bis hin zu riesigen schroffen Bergen.

Te Anau ist ein kleines Städtchen am Rande des Fjordlandes, direkt am Ufer des Lake Te Anau. Ich entschied mich, den hier startenden Kepler-Track, eine Wanderung über die Berge von 2-4 Tagen, gehen zu wollen. Da die Hütten jedoch schon leider sehr ausgebucht waren, das Wetter für die kommenden Tage auch eher schlechter werden sollte und meine Ausrüstung für diesen Great Walk nicht wirklich die Beste ist, verschob ich diesen jedoch erst einmal und nutzte die Tage für Wanderungen entlang des Sees und zum Wildlife Center.

Wenn man im Fjordland ist, ist es schon Pflicht eine Tour in einen der beiden großen Fjorde Milford Sound oder Doubtful Sound zu machen. So saß ich an meinem zweiten Tag in Te Anau wiedermal im Bus, zum Milford Sound, welcher (von den Neuseeländern) auch gern als das achte Weltwunder bezeichnet wird…

Schon allein der Weg dahin war gigantisch! Knapp zwei Stunden fuhren wir vorbei an den Mirror Lakes, durch das Eglinton Valley, über Brücken und durch Tunnel bis zum Milford Village. Dort ging es schießlich für zwei Stunden auf ein kleines Boot. Vorbei an einem der beliebtesten Fotomotive Neuseelands, dem pyramidenförmigen Mitre Peak, fuhren wir immer an der Steilklippe entlang bis raus in die Tasmansee. An der anderen Seite zurück machten wir noch einen Stop unter einem riesigen Wasserfall. Wir wurden so nass!! Herrlich, wie schnell plötzlich alle ganz freiwillig reingerannt sind. :D

Die Natur war echt beeindruckend und ich bereue echt keinen Cent diese Tour gemacht zu haben, dennoch steht sie wie der Kepler-Track schon auf meiner Liste “Was-ich-unbedingt-machen-muss-wenn-ich-irgendwann-wieder-zurückkomme”. Es soll noch überwältigender und spektaktulärer sein, wenn man nicht das beste Wetter hat und überall Wasserfälle zu sehen sind. Das war bei uns leider nicht so, aber auch die Tourguides meinten, dass dies echt krass wäre, da dies die regenreichste Region Neuseelands ist und es an über 200 Tagen im Jahr schüttet. Als ich dort war, gab es schon seit mind. acht Tagen keinen Regen mehr! Das war sogar für sie ganz neu. ;)

In meinem Zimmer in Te Anau habe ich Nina kennengelernt. Da sie ein Auto besitzt und in die gleiche Richtung wollte, fuhren wir nach meiner Rückkehr gemeinsam weiter in die Adrenalin- und Partystadt Queenstown, wo ich nun erstmal die nächsten Tage verbringen wollte…

PS: Mittlerweile befinde ich mich schon auf dem Weg zu meiner vorerst letzten Station hier in NZ, nach Wellington. Vielleicht schaffe ich es ja dort, bis zu meinem Rückflug meinen Blog auf den aktuellen Stand zu bringen.. :D

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