Hobbiton.

Wie die meisten wissen, ist Neuseeland auch als Heimat von Mittelerde bekannt. Über 250 Orte im ganzen Land wurden für die Dreharbeiten von Herr der Ringe und Der Hobbit genutzt. Und so war es fast ein Muss für mich, mir am Donnerstag noch den neuen Hobbitfilm in Aucklands größtem Kino anzusehen. Alles verstanden habe ich leider nicht, aber es war dennoch ein schöner Vorgeschmack für meine geplante Tour am Samstag.

Gemeinsam mit meiner Schulfreundin Yui aus Japan hatten wir eine The Lord Of The Rings-Tour nach Hobbiton und Hamilton über unsere Schule gebucht. Also stellte ich meinen Wecker auf kurz nach halb 5, um noch den letzten Kram einzupacken, mich von meiner Homestay-Mutti zu verabschieden und den ersten Bus zur Stadt zu nehmen. Es hat alles ganz gut geklappt, bis ich an der Haltestelle stand und mir einfiel, dass doch Samstag ist und da die Buse anders fahren! Ahhh… ich schaute an den Fahrplan und natürlich kam keiner zu dieser Zeit! Also rannte ich schnell zur nächsten Haltestelle mit einer anderen Busroute. Da kam der Bus eine halbe Stunde zuvor… großartig! Beim Zurückrennen zum Haus meiner Gastfamilie, rief ich panisch Vanita an und erzählte ihr, was passiert ist. Keuchend mit meinem ganzen Gepäck wieder bei meiner Homestay-Mutti angekommen, rufen wir gemeinsam ein Taxi, welches auch schnell da war und mich nun heil zu Yui in die Stadt brachte…

Mit dem Bus und sieben weiteren Leuten aus verschiedenen Sprachschulen Aucklands fuhren wir zum ersten Ziel, dem Hobbiton Movie Set Information Centre in Matamata. Dort leben kaum Menschen, dafür umso mehr Schafe und Rinder, das ideale Gebiet für Hobbiton. Von dort aus dauerte es nochmal eine viertel Stunde, bis wir endlich die kleine private Schaffarm erreichten, worauf man nur Zutritt im Rahmen einer Führung hat. Ein Bus brachte uns übers Auenland direkt zum Hobbitdorf. In 1,5 Stunden führte uns eine Führerin von einem Hobbithäuschen zum nächsten. Ich hatte extra mein Stativ mitgenommen, um einen eigenen kleinen Film zu drehen und schöne Fotos zu knipsen, aber dafür war leider keine Zeit. Bevor wir zurückmussten, gab es noch ein abschließendes Freibier im Green Dragon. Doch ich hatte meins gerade bekommen, dann mussten wir schon wieder fahren. Echt schade und irgendwie ärgerlich, da es mehr ein Gehetze war und man das Leben im Hobbitdorf gar nicht genießen konnte.

Wieder bei unserem Bus angekommen, fuhren wir zur nächsten Station nach Cambridge, wo wir eine Stunde Zeit zum Mittagessen hatten. Abschließend fuhren wir nach Hamilton, um uns den großen botanischen Garten anzuschauen. Leider hatten wir dort auch viel zu wenig Zeit, sodass wir nur einen Bruchteil sehen konnten. War aber dennoch sehr schön!

Nach dem anstrengenden, aber doch wunderschönen Tag, ging es nun heim. Nachdem ich mein Gepäck bei Yui abgeholt habe, machte ich mich auf die Suche nach meinem neuen Hostel, in dem ich nun für die Nächte bis Weihnachten mit zwei Französinnen und einer Engländerin lebe. ;)

 
Da ich ja morgen mit ein paar Freunden über Weihnachten auf eine Insel fahre und vielleicht kein Empfang habe, wünsche ich euch hiermit schonmal ein wunderwundervolles Weihnachtsfest! Ich hoffe, ihr genießt die Zeit mit euren Liebsten, bekommt gaaaanz viele Geschenke und habt wunderschöne Feiertage!!
Ich denk an euch :*

Ein Gedanke zu „Hobbiton.

  1. Caro

    Hallo liebe Bina!

    Habe mir die Woche den Hobbit 2 angeguckt und musste an dich denken. Das Auenland kommt darin ja leider nicht vor, aber dafür die wunderschöne Landschaft Neuseelands! Ich hoffe, die kriegst du noch zu Gesicht, wenn nicht schon zu Weihnachten geschehen! Hoffentlich hast du dir den Kopf in der Hobbithöhle nicht angestoßen! ;-)
    Einen guten Rutsch ins neue Jahr – wo und wie du Silvester auch immer feierst – du wirst sicherlich hier berichten! :-)

    Liebe Grüße,
    Caro

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