Kategorie-Archiv: Neuseeland

Schönste Zeit.

Die drei Wochen Urlaub auf der Nordinsel mit Francis waren einfach nur wunderbar! Um die Insel am einfachsten erkunden zu können, haben wir uns einen Campervan gemietet und sind als erstes nochmals in den Norden.

Auch wenn der Linksverkehr und das Automatikgetriebe anfangs noch etwas ungewohnt waren, wir den Scheibenwischer öfters als gewollt betätigten und auch beim Tanken kleine Anfangsschwierigkeiten hatten, haben wir uns schnell daran gewöhnt und unsere Reise konnte beginnen!

Um nicht immer in den teueren Hostels übernachten zu müssen, wollten wir von einem Campingplatz zum nächsten fahren, was jedoch nicht immer ganz einfach war, wie wir an unserem ersten Abend schon gleich erfuhren konnten…

Da wir etwas spät dran waren, hatten schon alle Campingplätze geschlossen und so landeten wir schließlich Nachts in einem kleinen Ort vor einer öffentlichen Toilette.
Da es in Neuseeland verboten ist, an umgekennzeichneten Stellen zu campen, hofften wir, dass sie uns es hier nicht ganz so übel nehmen konnten. Wir hatten es ja immerhin versucht!

Am nächsten Morgen ging es weiter zur Nordspitze, dem Cape Reinga. In einer Bucht ganz in der Nähe fanden wir diesmal auch einen kleinen Campingplatz (mit kalter Dusche).

Da bisher Francis gefahren ist, wurde es am nächsten Tag endlich Zeit, dass auch ich mal das Steuer übernahm. Was für ein Spaß! Wir fuhren die Westküste entlang, um uns die Sanddünen und den 90 Miles Beach anzuschauen. Da der Strand auch als Alternative zur öffentlichen Straße genutzt werden kann, wollten wir das mir unserem Möppel natürlich auch mitnehmen… Wir hätten es ahnen müssen. Leider bin ich nicht einmal bis zum Strand gekommen und im lockeren Sand stecken geblieben. Super! Ein Kiwi war jedoch so gut, und hat uns mit einem Seil wieder herausziehen können.

An einem Strand weiter schlugen wir unser Lager auf. Es war so idylisch, jedoch dachten wir nicht daran, dass sich nicht nur wir, sondern auch die Mücken sich sehr über unseren Aufenthalt dort gefreut haben… Doch nach einem harten Kampf war auch das Problem erledigt. ;)

Da beim Abschleppen unsere Halterung für das Ersatzrad verbogen wurde, machten wir uns am folgenden Tag erstmal auf nach Kaitaia in eine Werkstatt. Als unser guter wieder fahrbereit war, ging unsere Tour weiter nach Paihia zu den Bay of Islands. Wir gönnten uns einen Holidaypark mit Küche, Strom und und warmen(!) Duschen. Juhu!

Den folgenden Tag fand ich als einen der schönsten unserer Reise. Auf einer Bootsfahrt durch die Bay of Islands beobachteten wir Delfine in ihrer freien Wildbahn, besuchten den Hole in the Rock und machten eine Insel-Bustour durch Russel. Von Paihia ging es anschließend auf einer wundervollen Route nach Waipoua Forest, wo wir uns den Tane Mahuta, den größten bekannten Kauri-Baum, anschauten. Nach weiteren Zwischenstopps an traumhaften Plätzen, landeten wir schließlich an den Kai Iwi Lakes.

Nachdem wir nun schon einige Tage in Northland verbrachten, fuhren wir zurück über Auckland nach Coromandel. Diese Halbinsel ist bekannt für ihre unberührten Strände und eimheimischen Wäldern. Bei einem Abendspaziergang mit genialem Sternenhimmel durch den Coromandel Forest Park konnten wir sogar ein paar Kiwis hören.

Wir besuchten die Stadt Coromandel Town und fuhren weiter nach Hahei, um die berühmte Cathedral Cove zu besichtigen. In unserem Holidaypark liehen wir einen Spaten aus und fuhren abends noch zum Hot Water Beach. Sobald Ebbe ist, kann man sich hier seinen eigenen kleinen Whirlpool graben. Etwa zwei Kilometer unter der Erdoberfläche befindet sich eine ca. 170 °C heiße Gesteinsschicht, Reste vulkanischer Aktivität von über Millionen Jahren. In der Mitte waren die gegrabenen Becken so heiß, dass es unmöglich war, sich reinzusetzen!

Am nächsten Tag ging es zur vorerst letzten Küstenstadt für uns, nach Tauranga. Wir fanden einen Campingplatz bei den Mc Laren Falls und machten einen Spaziergang entlang eines kleinen Flusses mit hunderten Glühwürmchen. Wunderschön!

Es ist so langsam Halbzeit unserer gemeinsamen Tour und wir entschlossen, erstmal nicht weiter nach Süden, sondern Richtung Mitte der Insel zu fahren. Rotorua ist die Stadt der heißen Quellen, blubbernden Schlammlöchern und hohen Geysiren. Und sie stinkt wie verfaulte Eier! Igitt!!

Doch Rotorua ist auch die Heimat der Maori. Da ihre Kultur uns auch sehr interessierte, machten wir abends noch eine Tour in das Maori-Dorf Tamaki. Wir sahen verschiedenste Vorführungen zum Kunsthandwerk, Schnitzerei, Kriegskunst, Tanz und Gesang. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem traditionellen Hangi (im Erdloch gekochtes Essen). Mjammi!

Den folgenden Tag nutzten wir, um uns die Region um Rotorua noch weiter anzuschauen. Wir machten eine Waldwanderung durch die Redwoods, fuhren an den Lake Rotorua und besuchten die maorische St. Faith Church. Abends gönnten wir uns noch ein paar Entspannungsstunden im Polynesian Spa.

Um noch mehr geothermische Aktivitäten sehen zu können, ging es am nächsten Morgen nach Wai-O-Tapu. Das gesamte Thermalgebiet ist übersät mit Kratern, heißen und kalten Seen, Schlammtümpeln, usw. Und alles so schön bunt durch die verschiedensten Mineralien! Neben dem großen Champagne Pool ist ein Highlight der Lady-Knox-Geysir, welcher täglich um 10:15 ausbricht. Leider geschieht dies nicht natürlich, sondern mit Hilfe von Seife, welche von einem Mann in den Krater geschüttet wird. War aber trotzdem toll, so einen großen Geysir mal aktiv zu sehen!

Anschließend ging es nach Taupo, wo wir einen Stopp bei den Huka Falls einlegten. Ganz in der Nähe konnten wir auch kostenlos auf einem Campingplatz am Waikato River übernachten.

Der nächste Tag bestand hauptsächlich aus organisatorischen Dingen… und unserem ersten Strafzettel. Da hätten wir uns vllt mal vorher über die verschiedenen Parkschilder informieren sollen! :D

Taupo ist eine Stadt voller Attraktionen. So konnten wir es auch nicht lassen und wurden am nächsten Morgen von einer Limousine abgeholt und zum Flughafen gefahren, wo wir in ein kleines Flugzeug stiegen, um in einer Höhe von 15.000 ft, mit einem Mann und Fallschirm am Rücken geschnallt, rauszufallen. Es war gigantisch!
Schon die Aussicht aus dem Flugzeug war umwerfend – unter uns Neuseelands größter See Lake Taupo, dazu die Berge und das perfekte Wetter! Nachdem wir auf unserer Höhe angekommen sind, ging die Tür auf und dann sah ich nur noch, wie Francis und sein Skydive Master hinausfielen. Nachdem noch ein anderer dran war, musste ich schließlich als letztes das Flugzeug verlassen. Es war schon krass, wenn man in fünf Kilometer Höhe an der Tür eines Flugzeuges sitzt, die Beine schon in der Luft baumeln und man versucht, sich ja richtig, in Form einer Banane, an seinen Skydive Master zu schmiegen, bevor man plötzlich nach unten fällt. Nach einer Minute freier Fall ging der Fallschirm auf und man konnte die Landschaft in Ruhe genießen und durfte sogar selbst fliegen. Die Welt sieht von da oben so klein aus… Ich würde es sofort wieder tun!! :-)

Nachdem wir beide wieder heil auf dem Boden der Tatsachen angekommen waren und wieder zurück in die Stadt geschafft wurden, machten wir uns auf den Weg Richtung Mount Taranaki. In meinem Reiseführer hatte ich von einem 155 Kilometer langen Forgotten World Highway gelesen, der bis nach Stratford führt. Mit ca. 150 Fahrzeugen pro Tag, ist es der neuseeländische Highway mit den geringsten Fahrzeugaufkommen. Wir fuhren durch unberührte Gebiete, einen schmalen Tunnel und den vielfältigsten Landschaften. Auch wenn es schon fast dunkel und komplett bewölkt war und wir den riesigen Vulkan leider nicht sehen konnten, hatte sich die Fahrt doch gelohnt!

In New Plymouth gaben wir unserem lieben Gefährt reichlich zu trinken und fuhren anschließend auf einem schnelleren Weg wieder zurück nach Taupo.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Kajak-Tour über den Lake Taupo zu den Maori-Felsritzungen gebucht, welche jedoch wegen zu stürmigen Wetters abgesagt werden musste. Da es auch im Tangario Nationalpark stürmte und sogar Schneefall gemeldet war, entschieden wir uns die Wanderung auch lieber sein zu lassen und fuhren nach Waitomo, wo wir noch einen richtig genialen Tag in den Glühwurmhöhlen hatten. Nach einer kurzen Trockenübung seilten wir uns mit zwei Guides und sechs anderen in ein tiefes Loch ab, fuhren mit einem Seilzug, sprangen ins kalte Wasser, krochen, schwammen, rafteten durch die Höhlen und machten eine Pause mit heißer Schokolade und Kuchen. Die tausend Glühwürmchen sahen aus wie ein wunderschöner Sternenhimmel.
Um wieder ans Tageslicht zu kommen, mussten wir noch zwei unterirdische Wasserfälle hochklettern. Es hat so viel Spaß gemacht!! Zum Abschluss gab es nach einer heißen Dusche im Lager noch Suppe und Bagel.

Am nächsten Tag besuchten wir noch die Piripiri Caves, die riesige natürliche Mangapohue Bridge und die wunderschönen Marokopa Waterfalls.

Vielleicht ahnte der Campingplatzbesitzer, dass nun unsere letzte Nacht in unserem geliebten Campervan gekommen war, auf jeden Fall hatte er es vergessen oder wollte uns einfach nicht abkassieren.

Bevor wir uns am nächsten Morgen wieder noch Auckland machten, legten wir einen Stopp in Raglan ein, um noch etwas im Raglan Harbour zu kajaken. Superschön! :)

Es klingt vllt etwas albern, aber ein kleines abschließendes Highlight für mich war noch meine erste Fahrt durch die Waschstraße. Hihi..

Leider war ein paar Meter weiter schon der Autoverleih und wir mussten schweren Herzens unser geliebtes Möppel ausräumen und zurücklassen. :(

Bevor ich mich am nächsten Tag auch noch von Francis verabschieden musste, besuchten wir noch das Pasifika Festival im Western Springs Park. Von allen Pazifik-Inseln (Cook Islands, Aotearoa, Tonga, Fiji, Hawaii, Tahiti, usw.) wurden kleine “Dörfer” errichtet, wo man die Musik, Essen, Kunst und Tänze der Stämme präsentiert bekam.

Nachdem wir unser Gepäck aus dem Hotel holten und zum Flughafen fuhren, hieß es nun auch für uns Abschied zu nehmen. Francis musste zurück nach Deutschland und ich wollte auf die Südinsel, welche noch atemberaubender als die Nordinsel sein soll.

Es waren drei wundervolle Wochen, die ich in meinem Aufenthalt hier nicht missen möchte. Wir haben so viel erlebt und unternommen, es war einfach unbeschreiblich! Viiielen lieben Dank dafür!! :-*

Endlich.

Nachdem ich nun vor drei Tagen meinen letzten Blogeintrag fertig geschrieben hatte, kam sofort die Sonne raus und ich machte mich auf, um die Stadt zu erkunden. Ich wollte unbedingt das Wasser sehen und lief die Queen Street runter Richtung Hafen. Ich setzte mich ans Ufer und es war einfach nur unbeschreiblich! Ich weiß nicht, wie lange ich da saß und einfach die Schiffe beobachtet und einige Fotos gemacht habe. Genau deswegen bin ich hier! Keine tickende Uhr, keine drängelnden Projekte,… Es interessierte einfach niemanden, wie lange ich noch dort sitzen wollte. Der Pazifikwind wehte in mein Gesicht und das einzige, was ich dachte, war: „Wie soll ich heut Abend bitte nur meine Haare entfitzen?!“

Am nächsten Morgen war die Orientierungsveranstaltung meiner Partnerorganisation und wieder waren 90% aller Teilnehmer Deutsche. Jedoch kannten die meisten sich schon durch den Flug und der Organisation, sodass ich mich wieder etwas komisch fühlte ganz allein gekommen zu sein.

Nachdem die dreistündige Powerpoint-Präsentation vorbei war, schloss ich mich an eine Gruppe aus ca. 5 Mädels an, um noch ein paar Besorgungen zu machen. So hab ich nun endlich auch eine Neuseeländische Handynummer. Also wer sie haben möchte, sagt einfach Bescheid! ;-)

Nachdem wir noch zusammen das typische Backpacker-Essen Spaghetti mit etwas Tomatensoße gekauft haben, wollten alle in ihr Hostel und sich ausruhen. Das kann ich auch daheim! Also beschlossen Vanessa und ich, dass wir doch lieber noch etwas die Stadt erkunden wollen. Wir holten unsere Kameras aus dem Hostel und machten uns auf zum Mount Eden, ein kleiner Berg in Auckland von dem man eine wundervolle Aussicht über die ganze Stadt haben sollte.
Nach über eine Stunde Fußmarsch durch Gassen und Parks, haben wir es schließlich doch geschafft und es war einfach überwältigend! Der grüne Hügel, sah endlich so aus, wie wir uns Neuseeland vorgestellt haben und auch die Aussicht war einfach der Wahnsinn! Wir schossen Unmengen an Fotos und genossen die geniale Aussicht bis die Sonne langsam unterging und den Himmel und die Stadt in ein wunderschönes Rot färbte. Neben uns hockte allein ein Typ, welcher sich plötzlich zu uns drehte: „Ach ihr seid auch aus Deutschland!“. Er erzählte uns, dass er nun schon seit über sieben Monaten hier in Neuseeland lebt und nun von einem Bekannten zum nächsten reist. Nachdem er von mir hörte, dass ich Mediendesign studiert habe, erzählte er mir, dass er in Deutschland auch eine Ausbildung zum Mediengestalter gemacht hat und bisher seinen ganzen Aufenthalt hier als Freelancer finanziert hat. Er meinte, dass man hier länger braucht, sich einen coolen Namen auszudenken, als den Papierkram zu erledigen. Die Neuseeländer scheinen da wirklich entspannt zu sein. ;-)

Nach meiner letzten Nacht im Hostel, war es nun an der Zeit auszuchecken und mich drum zu kümmern, wie ich nun meine neuseeländische Familie finde. Da ich mein Englisch doch noch nicht so dolle finde, bereitete ich einen kleinen Zettel vor, was ich am Telefon sagen und fragen könnte und suchte die Busroute raus. Das Telefonieren mit der Mutti war dann doch total entspannt und sie meinte, dass ich doch lieber schnell kommen soll, da sie auf eine Party gehen und mich mitnehmen wollen. Also packte ich meinen Kram und hockte mich in den Bus. Leider fuhr er doch anders als ich es mir vorgestellt hatte. Ich fragte den Busfahrer, ob ich richtig wäre und er mir vllt sagen könnte, wann ich aussteigen soll. Die zwei Männer gegenüber von mir merkten anscheinend, dass ich nicht wirklich wusste, wo ich hinmuss. Sie schauten mit auf meine Karte und erklärten wo wir hinfuhren und wann ich nun aussteigen musste. Unfassbar, wie nett die Leute hier alle sind!!

Bei dem Haus meiner Familie angekommen, wurde ich sofort von meinen neuen Bruder Anand und der Mutter Vanita empfangen. Es war alles total hektisch und so stressig. Kareshma, meine neue Schwester, und ihr Freund hatten nicht einmal Zeit mir Hallo zu sagen und waren dann auch bald verschwunden. Vanita erzählte mir, dass wir uns beeilen müssen, da die Party bald anfing und ich doch schauen soll, ob ich was Schickes zum Anziehen dabeihabe. Hatte ich aber nicht! Also ging Vanita in ihr Zimmer und holte mehrere Kleider und Schmuck. Nun konnte es losgehen.

Wir fuhren mit Anand in die Stadt und dort angekommen, begriff ich nun auch endlich, was es für eine Party war – die Verlobungsfeier von Kareshma! Es war die komplette Familie da und ich wurde allen vorgestellt. Ich glaub, ich habe noch nie so viel Englisch mit so vielen Leuten gesprochen! Immer wieder kam jemand auf mich zu, ob ich der neue Homestay von Vanita wäre, wo ich herkomme, wie lange ich bleibe und was meine Pläne wären. Man glaubt es nicht, aber ich erzählte und erzählte, und das alles auf Englisch! Nachdem ich auch meinte, dass ich ab Montag in eine Schule gehe, um mein Englisch zu verbessern, sagte jeder, dass ich das doch gar nicht bräuchte und es voll gut wäre! Da war ich jedes Mal baff. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet! :D

Wieder Zuhause machte Vanita für uns Essen und wir hockten uns zusammen aufs Sofa und schauten Monster House. Später kamen dann auch Kareshma und ihr Verlobter heim und nun war großes Geschenke-Auspacken angesagt. Das war nochmal richtig lustig!

Irgendwann schliefen wir alle fast auf dem Sofa ein, sodass ich mich verabschiedete und ins Bett verschwand. Was für ein Tag!

 

(Sry, der Text ist schon ein paar Tage alt. Die restlichen Bilder und weiteren Einträge folgen bald! Meine Familie ist leider immernoch dabei den WLAN-Schlüssel zu suchen… -.- )

Ankunft.

Da bin ich nun. Nach 29 Stunden Flug bin ich gestern Nachmittag gut in Auckland gelandet.

Im Flugzeug hatte ich bereits schon einen Schein ausgefüllt, wo ich alles ankreuzen musste, was ich in meinem Gepäck mitführe und wo ich mich in letzter Zeit aufgehalten habe. Zum Beispiel, ob meine Wanderschuhe auch ja schlammfrei sind und wo ich sie schon benutzt habe.
Nachdem ich diesen Schein an der ersten Kontrolle vorgelegt habe, bekam ich auch endlich meinen ersten Stempel in den Reisepass! :)

Am Gepäckband kam ich direkt mit zwei Mädels ins Gespräch, welche verzweifelt ihre Rucksäcke vermissten. Nach langem Suchen und Nachfragen haben wir dann doch festgestellt, dass sie am falschen Band standen.
Als wir unser Gepäck schließlich zusammen hatten, mussten wir durch weitere Kontrollen, indem nun nochmals geschaut wurde, ob ich wirklich kein Schlamm, Holz, Nahrungsmittel oder andere gefährliche Waren dabeihabe. Es ist echt gut, dass sie hier so streng sind, aber das war dann doch etwas übertrieben und auch der niedliche Spürhund konnte nichts in unserem Gepäck finden.
Endlich alles geschafft, machten wir uns mit dem Air-Bus auf richtung Hostel.

Da meine Organisation alles perfekt geregelt hatte, dauerte das Einchecken nicht lang und ich konnte endlich auf mein Hostelzimmer.
Ich stieg in einen der drei Aufzüge und fuhr in den obersten Stock. Mit mir stieg ein Typ aus, welcher sofort zielgerichtet zu seinem Zimmer ging. Ich folgte der Ausschilderung bis ich plötzlich neben ihm an der Tür stand. “Hello.” Das ist also mein erster Mitbewohner.
Im Zimmer angekommen, saßen noch zwei weitere Jungs, welche mit ihm plötzlich anfingen deutsch zu sprechen. Schön, da bin ich anscheinend in einem reinen Germany-Zimmer gelandet… :D
Blick aus dem Hostelzimmer

Im Vergleich zu allen anderen Neuankömmlingen, die ich bisher kennengelernt habe, fühle ich mich doch extrem fit und spüre nichts von dem hier nur zu gut bekannten Jetlag. Da war der ganze Bachelorstress wohl doch noch für etwas gut…

Meine Partnerorganisation befindet sich direkt gegenüber vom Hostel und ist echt spitze! Neben freiem WLAN findet man hier tausende Prospekte, Karten, Job-Anzeigen und auch total nette Mitarbeiter. Morgen früh um 10 ist nochmals eine Einführung, Bankkonto-Eröffnung, usw., aber ich denke, ich werde in meiner Zeit in Auckland hier doch noch öfters vorbeischauen. ;)

Es geht los!

Man glaubt es kaum, aber dies ist der erste Eintrag in meinem Blog!
Es hat zwar  etwas gedauert und funktioniert noch nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt habe… aber egal, immerhin ein Blog! ;)
Sobald ich Internet habe, werde ich mich hier ab und zu melden und den ein oder anderen Eintrag über meine Erlebnisse in Neuseeland verfassen.

Ihr werdet mir fehlen!